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Steinreinigung und Natursteinpflege

Naturstein, Feinsteinzeug und Betonwerkstein brauchen eine andere Behandlung als jeder andere Boden – und verzeihen Fehler nicht.

Naturstein ist teuer, langlebig und empfindlich zugleich. Der falsche Reiniger – etwas Saures auf Marmor oder Kalkstein zum Beispiel – ätzt die Oberfläche an, und dieser Schaden lässt sich nur noch mechanisch beheben.

Deshalb bestimmen wir bei jedem Steinboden zuerst das Material und wählen dann das Verfahren. Nicht umgekehrt.

Natursteinterrasse, links veralgt, rechts nach der Reinigung

Materialien und Verfahren

  • Marmor, Kalkstein und Travertin – säurefrei, auf Wunsch mit Kristallisation
  • Granit und Gneis – auch mit intensiveren Verfahren behandelbar
  • Schiefer und Quarzit – reinigen und farbvertiefend nachbehandeln
  • Feinsteinzeug – Grauschleier und Zementschleier entfernen
  • Betonwerkstein und Terrazzo – reinigen, schleifen lassen, einpflegen
  • Fugen reinigen und auf Wunsch nachbehandeln
  • Imprägnierung als Schutz gegen Flecken und Feuchtigkeit

Kristallisation und Imprägnierung

Bei polierten Kalksteinböden wie Marmor lässt sich der Glanz durch Kristallisation wiederherstellen. Dabei entsteht durch eine chemisch-mechanische Behandlung eine härtere, glänzende Oberfläche. Das Ergebnis hält bei normaler Nutzung mehrere Jahre.

Eine Imprägnierung wirkt anders: Sie dringt in den Stein ein und verhindert, dass Flüssigkeiten aufgenommen werden. Gerade bei saugfähigen Materialien im Eingangsbereich oder in der Gastronomie ist das der beste Schutz gegen Flecken.

Erst die Probefläche, dann der ganze Boden

Bei Steinböden arbeiten wir grundsätzlich mit einer Probefläche. Sie sehen vorher, was herauskommt, und wir sehen, wie das Material reagiert.

Das kostet einen zusätzlichen Termin, ist aber die einzige seriöse Vorgehensweise. Wer bei einem hochwertigen Natursteinboden ohne Test loslegt, geht ein Risiko ein, das in keinem Verhältnis zum eingesparten Aufwand steht.

Ein häufiger Fall aus der Praxis: Ein Marmorboden wurde jahrelang mit einem sauren Sanitärreiniger gewischt und ist matt geworden. Das lässt sich beheben – aber nur durch Nachbehandlung, nicht durch intensiveres Putzen.

Häufige Fragen zur Steinreinigung

Woran erkenne ich, welchen Stein ich habe?

Für Laien ist das schwer. Wenn Ihnen keine Unterlagen vom Bau vorliegen, bestimmen wir das Material vor Ort. In den meisten Fällen genügen eine Sichtprüfung und ein einfacher Test an einer verdeckten Stelle.

Wie oft muss Naturstein behandelt werden?

Die laufende Reinigung übernimmt die Unterhaltsreinigung mit einem steinverträglichen Mittel. Eine Intensivbehandlung mit Kristallisation oder Nachimprägnierung wird je nach Beanspruchung alle zwei bis fünf Jahre fällig.

Können Sie auch Außenflächen reinigen?

Ja, Terrassen, Treppen und Eingangsbereiche aus Naturstein oder Betonwerkstein gehören dazu. Hier geht es meist um Algen, Moos und Grauschleier – das erfordert wieder ein anderes Verfahren als im Innenbereich.

Wo wir für Sie arbeiten

Wir sind von Schwaig bei Nürnberg aus in der gesamten Metropolregion im Einsatz: in Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach, Lauf an der Pegnitz, Röthenbach, Feucht, Heroldsberg, Zirndorf, Oberasbach, Stein, Altdorf und Herzogenaurach, dazu die Landkreise Nürnberger Land, Fürth und Erlangen-Höchstadt. Liegt Ihr Objekt etwas weiter außerhalb? Fragen Sie trotzdem an – meist lässt sich das einrichten.

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